
mit 30 vor die Wand - No country for old men ist wieder mal ein typischer Coen. S.h., das die Story gemächlich in das unausweichliches Ende führt. Parallelen zu Fargo sind klar zu erkennen, wie z.B. der etwas dumm erscheinende Hilfssheriff. Javier Bardem trägt durch seine Darbietung des kaltblütigen Killers den Großteil des Films und hat so den Oscar für die beste Nebenrolle eindeutig verdient. Trotzdem ist er mit seinem hervorragenden Schauspiel nicht allein.Erstaunlich ist die Darbietung von Kelly Macdonald die obwohl sie aus Großbritannien stammt den texanischen Akzent so perfekt beherrschtm, dass ich erst im Making of erfuhr, dass sie nicht aus Texas stammt.Alles in allem ein genialer Film der durch den O-Ton nocheinmal an Athmosphäre gewinnt.Deswegen: O-Ton 5/5 Synchro 4/5
ich versteh es nicht.... - ...wie solch ein produckt 4 oscars bekommen konnte. es ist brutal, keine erkennbare handlung und einfach nur langweilig (bin dabei eingeschlafen und ich bin kein fehrnschlafer). da gibt es andere filme, um die nicht so ein rumel gemacht wurde und die einen oscar 100 mal mehr verdient hätten. Es bleibt mir verborgen, was diesen film genau, zu so einem kult status verhilft. War schade um s geld..
Was soll an diesem Film so toll sein? - Ein Mann mit einer ein wenig seltsamen Frisur und einem noch seltsameren umfunktionierten Tötungsmaschine killt einen Polizisten.Ein Mann mit einem Gewehr erschießt in der weiten texanischen Prärie anstelle einer Antilope einen Hund. Kurz darauf entdeckt er circa fünf Autos, um welche rundherum ein weiterer toter Hund so wie mehrere Leichen liegen. Der Mann findet noch mehr (ich will nicht zuviel vorweg sagen und verrate nicht was) und nimmt das an sich.Leider sind nun mehrere Leute hinter ihm deswegen her. Die Polizei ist das noch geringste Übel.Soviel zum Inhalt.Die Umsetzung ist mehr als schwach. Die schauspielerische Leistung der Protagonisten lässt sehr zu wünschen übrig. Auch Tommy Lee Jones, den ich eigentlich sehr gerne in Filmen spielen sehe, entspricht keineswegs den Erwartungen, die man eigentlich an sein Talent stellt. Die Handlung zieht sich träge wie der braune Rio Grande dahin und erlebt nur einen kleinen spannenden Höhepunkt während des gesamten Films. Bis man überhaupt checkt, worum es geht (wenn man wie ich den Film guckt ohne vorher überhaupt irgendwas über dessen Inhalt zu wissen), vergeht viel Zeit. Die Dialoge lassen sehr zu wünschen übrig und die Charaktere werden viel zu schwach beleuchtet dargestellt. Weshalb dieser Film mehrere Oscars gewann ist mir ein Rätsel. Aber zum Schluss will ich dennoch was positives anmerken:Die Story ist gut. Wirklich. Und auch sehr gut gefallen hat mir die texanische Atmosphäre...endlose Weiten, die sengende Hitze, staubige Prärien und die typischen amerikanischen Highways ins Nirgendwo mit unpersönlichen Motels, welche die eintönige Landschaft ab und zu unterbrechen.
Seltsames Ende - Was die Spannung und Pointiertheit dieses Films betrifft, so kann ich mich den Lobesreden meiner Vorgänger nur anschliessen. Seltsam wird der Film für mich in der Tat in den letzten 15 Minuten. Da hat man in der Tat das Gefühl, einen ganz anderen Film zu sehen und mir will nicht ganz einleuchten, dass das zum genialen Plan der Coen Brüder gehörte. Natürlich läuft der Zweikampf zwischen dem Serienkiller und dem Dieb der 2 Millionen Dollar auf ein Finale hinaus das man aus vielen Filmen des Genres kennt und das die Coen Brüder wohl bewusst konterkarieren wollten. Allerdings scheint es mir ein erzählerisch unzulässige Faux Pas, dass man den Protagonisten in den lezten 15 Minuten einfach so sang- und klanglos absaufen und von der Bildfläche verschwinden lässt, nachdem man sich als Zuschauer doch sehr mit ihm identifiziert hat. Nachdem man sich da also fassungslos die Augen reibt, werden noch 15 Minuten seltsamer Monologe nachgereicht, die die Hoffnunglosigkeit, die vorher bildlich sehr viel subtiler umgesetzt wurde, etwas platt in Worten nachreichen. Das ist in meinen Augen unnötig,denn wir haben auch so verstanden, dass dies in der Tat keine country for old men mehr ist, auch ohne dass die old men darüber trist monologisieren. Aufgrund dieses Endes muss ich wenigstens einen Stern abziehen, meiner Meinung nach ist hier beim Versuch besonders philosophisch zu sein der Film nur platter geworden als er hätte sein müssen.Aber für die bis dahin spannende und denkwürdige Unterhaltung gerne vier Sterne.
Kompliment Coen Brothers - Ein rundum gelungenes Werk mit grandiosen Schauspielern.In wunderschönen trägen Bildern fliest die Story dahin. Unglaublich coole Charaktere prallen in bestem Old Western Hero-Stile auf einandern. Freunde von Q.Tarantino / R.Rodrigez / R-Zombie / etc.. kommen hier voll auf Ihre Kosten.5 Satte Sterne für diesen Kultstreifen