Thriller : The Sixth Sense [UK-Import]

The Sixth Sense [UK-Import]

EUR 2,38


Ich sehe tote Menschen, flüstert der kleine Cole Sear (Haley Joel Osment) und hat Angst zuzugeben, dass ihm das täglich widerfährt. Dieser verhärmte Neunjährige, der grundsätzlich schon überempfindlich auf seine Umwelt reagiert, scheint nun von offenbar bösartigen Geistern heimgesucht zu werden. Der Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) versucht herauszufinden, was Coles Visionen hervorruft. Aber was psychologische Ursachen zu haben schien, stellt sich als erschreckend real heraus. Dies würde einen gewöhnlichen Mann abschrecken, aber Malcolm nimmt die Sache persönlich: Vor einigen Monaten war er von einem durchgedrehten Patienten in seinem Haus angeschossen worden, der sich dann selbst das Leben nahm. Seitdem ist Malcolm völlig durcheinander. Er spricht kaum noch mit seiner Frau (Olivia Williams), und sein Leben erscheint ihm sinnlos. Nachdem er den Glauben an sich und seine Lieben verloren hat, will er Cole hingegen nicht aufgeben. Dieser dritte Spielfilm von M. Night Shyamalan beginnt als Thriller, der kurz davor ist, den Zuschauer fürchterlich zu erschrecken. Doch er entwickelt sich zu einem psychologischen Drama mit übernatürlichen Untertönen. Viele Kritiker haben dem Film vorgeworfen, rührselig und zu sehr ihn Richtung New Age zu gehen, aber wie man es auch dreht und wendet -- dieser Film funktioniert wirklich. Die Handlung ist zwar grundsätzlich einfach gestrickt, aber die stimmungsvolle Atmosphäre, die von Shyamalan und Kameramann Tak Fujimoto geschaffen wurde, machte daraus einen der gruseligsten Filme des Jahres 1999, der einem statt exzessivem Blutvergießen einen düsteren Einblick in schaurige Zwischenwelten vermittelt. Willis hält sich sehr zurück und überlässt den Film Osment, dessen verschrumpeltes Gesicht und die großen Augen ein Kind präsentieren, das zu weise für sein Alter ist. Die Szenen mit seiner Mutter (Toni Collette) sind kleine, herzerweichende Kunstwerke. Selbst wenn man das überraschende Ende des Films vorhersieht, packt es einen dennoch völlig auf emotionaler Ebene, und man wird sich daraufhin den Film nochmals aus einem neuen Blickwinkel anschauen wollen. Die Sentimentalität von The Sixth Sense mag einen ja kaltlassen, aber die filmische Umsetzung und seine Atmosphäre verfolgen einen noch tagelang. --Mark Englehart

5 Sterne erstrahlen in der Düsternis - Wahrscheinlich hätte ich diesen Film in ignoranter Unwissenheit noch zehn Jahre bei mir im Regal versauern lassen, als ich dann doch aufgrund einer gehörigen Portion ladyschaftlichen Charmes eher zwiespältig die Scheibe eingelegte. Und was soll ich sagen: Ich bin hin und weg! Der helle Wahnsinn!Malcolm ist ein kompetenter Kinderpsychologe, der seinen Beruf nicht nur liebt, sondern auch lebt. Er ist ein guter aufrechter Mann, der mit Stolz und innerer Zufriedenheit auf sein bisheriges Leben zurückblicken kann. Eines Tages erhält er die Auszeichnung der Stadt und erklimmt den Gipfel persönlichen Glücks - doch wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Malcolm erfährt vom tragischen Schicksal eines ehemaligen Patienten, dem er im kindlichen Alter geholfen zu haben glaubte und der nun seine bisherige Zufriedenheit Lügen straft. Malcolm fällt unaufhaltsam in ein tiefes Loch, bis er eine zweite Chance erhält, als ein ähnliches Kind mit gleichem Symptomen Hilfe sucht...und finden soll.Schon in den ersten Szenen zeigt sich die brillante handwerkliche Kunst des Regisseurs. Schlichte dezente Szenarios sorgen dafür, dass der Zuschauer nicht abschweift, sondern sich einzig und allein auf die Handlung konzentriert. Immer tiefer führt diese in die Achterbahn menschlicher Gefühle und Ängste, verdüstert sich mehr und mehr und verliert immer mehr an Hoffnung, als sich schier unmögliche Zusammenhänge offenbaren. Darstellerisch ist der Film mit Bruce Willis, Toni Collette und dem jungen absolut brillanten Haley Joel Oswald vorzüglich besetzt und führt in vielschichtige Personen ein, deren Ängste und Zwänge behutsam näher gebracht werden und von berührender Intensität sind. Langsam baut sich der Spannungsbogen auf und ersteigt Stufe um Stufe und zieht den verehrten Zuschauer unaufhaltsam in den Bann. Faszinierend, ergreifend, erschütternd und mir fiel erst nach dem Schluss auf, dass mein versteiftes Knie verd***** weh tat.Der Film ist eine ergreifende Hommage an den scheinbar so zerbrechlichen und doch so mannigfaltigen menschlichen Geist. Auch wenn der Film insoweit auf Messers Schneide balanciert, wird doch aufgezeigt, wie ungeheuer schwer es ist, WIRKLICH einen anderen Menschen zu verstehen. Schnell werden für den Hilfesuchenden scheinbar wohlmeinende Entscheidungen getroffen, sei es ein Ach was!, Denk nicht dran, es ist nicht so!, Einbildung!, Emotionale Störung!, Medikamente und klinische Behandlung. - anstatt sich zumindest an der schwersten Belastungsprobe zu versuchen: Zu glauben! Dem Anderen - sich selbst - ...raus aus der Düsternis ins Licht...Fazit:Der genialste Psychothriller, den ich jemals die Ehre hatte, mir anzuschauen und einer der intelligentesten und ergreifendsten Filme überhaupt! Sorry für die Wiederholung, aber: Waahnsiinn!! ,)

Die sechste Dimension des Gruselns - Und da gibt es tatsächlich Leute, die angeblich schon nach 15 Minuten wussten wie der Film ausgeht. Soviel unsäglichen Scharfsinn und Kombinationsgabe kann man natürlich nur neidvoll bewundern, aber andererseits tut s mir auch leid für diese Herrschaften, denn ihnen bleibt einer der faszinierendsten, gruseligsten und überwältigendsten Überraschungseffekte, die je ein Film zu bieten hatte für immer verschlossen.Andererseits ist dieser großartige Film so genial, dass er selbst beim 100. Mal Ansehen kein Bisschen an seiner unheimlichen Faszination einbüßt.Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) trifft auf dem Höhepunkt seiner Karriere auf einen ehemaligen Patienten, bei dem er vor vielen Jahren mit seiner Kunst versagt hat. Der Junge, inzwischen ein Mann, ist so verzweifelt, dass er zuerst auf Malcolm schießt und dann sich selbst erschießt. Im nächsten Herbst sieht sich Malcolm einem ähnlich gelagerten Fall gegenüber.Der 8jährige Cole Sear (Haley Joel Osment) zieht sich immer mehr in sich zurück, wirkt stets verängstig und wird von den anderen sogar schon als Psycho gemobbt. Seine Mutter (Toni Colette) weiß sich nicht mehr zu helfen.Malcolm sieht in dieser Begegnung eine Chance, seinen Fehler von einst zu sühnen. Er will dieses Mal alles richtig machen. Er nähert sich dem verschlossenen und seltsamen Jungen vorsichtig und einfühlsam an und allmählich kann er Coles Vertrauen gewinnen. Bis er herausfindet was Cole wirklich fehlt und wie er ihm helfen kann, darf man als Zuschauer aber häufig die Luft anhalten und auf die Fingerknöchel beißen. Das ganz große eiskalte Staunen aber hebt der Regisseur sich für die letzten Minuten auf. (Ich kriege jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke)1000 Sterne für ein 1000faches Gruselvergnügen......für ein einfühlsames Drama, einen bitteren Psychoschocker und einen hochintelligenten Mysterythriller (ohne Logikschwächen). Dieser Film von Night Shyamalan ist ein Meisterwerk von der Raffiniertheit und Intelligenz eines Hitchcock-Werkes, ein subtiles und unterschwelliges Spiel mit den Ängsten und Erwartungen der Zuschauer. Die Spannung baut sich fast geruhsam auf und nähert sich dem Horror mit einem Augenzwinkern, ein eiskaltes Schaudern folgt dem anderen, und ohne je von bluttriefenden oder gar ekelhaften Schock-Effekten gepeinigt zu werden ist man als Zuschauer doch (ähnlich wie der arme Cole) immer nur einen eisigen Hauch vom Wahnsinn entfernt.Bruce Willis hat noch nie so gut gespielt, und das obwohl er dieses Mal keinen Actionhelden mimt sondern einen ruhigen, schwierigen Charakter und was das (damals) extrem junge Genie Haley Joel Osment angeht, so ist der wirklich von einem anderen Stern! Ehrlich!

Some magic s real - Dieser Film strotzt nur so vor magischen Momenten...diesen Augenblicken, wo den Zuschauer ein Wow-Gefühl überkommt. Sowas hat die Welt noch nicht gesehen. (Na gut, inzwischen schon - den Film gibt s ja schon 8 Jahre.)Und das Beste ist: beim zweiten,dritten...vierzigsten Ansehen ist zwar der Knalleffekt des Schlusses futsch, aber es bleibt die Regie- und Darstellerleistung, die zu bewundern man nicht müde wird. Haley Joel Osment zeigt den Großen, wie es geht. Und der damalige Regie-Neuling Shyamalan schreibt ebenfalls das Regelbuch neu. Ein subtiler Gänsehaut-Thriller, wie er nur alle Jubeljahre mal vorkommt. Und trotz seines recht jungen Alters bereits ein Meilenstein seines Genres.

Handwerklich gut aber sehr überbewertet! - Sehr gute Regiearbeit und (mittlerweile) richtig gutes Schauspiel von Bruce Willis scheinen 99 % der Zuschauer so abzulenken, dass sie das offensichtliche nicht erkennen. Ich fand den Film und besonders das Ende in keinster Weise überraschend, denn die Handlung strotzt vor Hinweisen...... was aber ohne Zweifel Anerkennung verdient ist die brillante, da ungemein ruhige Erzahlweise und tolle Bildersprache des Regisseurs. Beim Erstling könnte man also schon auf folgende Filme hoffen. Meines Erachtens nach ist aber The Village Shyamalan ein deutlich besserer Film geglückt.

Gänsehaut pur!!!! - Ich würde The Sixth Sense nicht unbedingt ins Horror-Genre einordnen, darunter verstehe ich doch schon ein bisschen was anderes. Für mich ist das eher ein Psychothriller und zwar ein absolut brillanter!! Er ist einfach Gänsehaut pur und zwar nicht nur aufgrund der vielen Schockmomente, sondern auch wegen dieser außergewöhnlichen Story. Sie ist nicht nur äußerst außergewöhnlich sondern auch anspruchsvoll, hält einen bis zum Ende in Atem und verblüfft mit einem vollkommen ungeahnten Schluss. Das Schicksal der beiden Hauptcharaktere geht einem hier vor allem richtig unter die Haut und das Leid des armen kleinen Cole hat mich zu Tränen gerührt. Dies war allerdings nicht nur dem Drehbuch zu verdanken, sondern vor allem den Darstellern. Bruce Willis war einfach überragend, sowie auch die anderen Schauspieler, auch wenn Haley Joel Osment sie alle in den Schatten gestellt hat! Dieser so überaus talentierte kleine Junge hat so brillant und unvergleichlich gespielt, dass sehr viele alte Hasen sich so einiges von ihm abgucken könnten. Ich kann jedem nur empfehlen sich selbst davon zu überzeugen, denn dieser Film gehört auf jeden Fall zu denen, die man unbedingt gesehen haben muss!!!!




The Sixth Sense [UK-Import]